Diagnose

Selten wird die Diagnose Pulmonale Hypertonie in einer Routineuntersuchung gestellt. Wie die Symptome ist auch die körperliche Untersuchung oft schwierig zu interpretieren. Die klinischen Zeichen wie hebender Impuls über dem Brustbein oder lauter zweiter Herzton werden nicht selten übersehen. Schwellungen der Beine (Ödeme) und Zunahme des Bauchumfanges infolge Wasseransammlung (Aszites) können fehlgedeutet werden.

Die grösste Schwierigkeit besteht darin, dass die Lungenfunktion in der Regel normal ist, und das Röntgenbild der Brust (Thorax) sowie die Herzstromkurve (EKG) oft nur leichte und nicht immer einfach zu interpretierende Veränderungen zeigen.

Aufgrund der nicht immer offensichtlichen und oft schwierig zu interpretierenden Symptome und Befund, vor allem aber auch wegen der relativen Seltenheit des Krankheitsbildes ist es nicht ungewöhnlich, dass die behandelnden Ärzte vor einem Rätsel stehen.

Trotzdem steht bei der Konsultation die Erhebung der Krankheitsgeschichte und die körperliche Untersuchung im Vordergrund. Kennt die Ärztin oder der Arzt das Krankheitsbild der Pulmonalen Hypertonie, kann er dann bereits eine Vermutungsdiagnose stellen. Bleibt die Ursache der Beschwerden unklar, helfen zusätzliche Untersuchungen oft weiter. Falls auch diese nicht zur Diagnose führen, bleibt eine Zuweisung an eine Fachärztin oder einen Facharzt für Herz- oder Lungenkrankheiten unumgänglich.

Die Zusatzuntersuchungen sind im folgenden aufgeführt. Die wichtigste Methode stellt eindeutig die Echokardiografie dar.